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MacGyver-Tricks im Web

Mein Held der Kindheit war MacGyver aus der gleichnamigen TV-Serie von 1985. Er verzichtete auf Waffen, brauchte stattdessen nur ein Schweizer Taschenmesser und eine Rolle Klebeband, wenn brenzlige Situationen aufkamen. Um Bomben zu entschärfen, reichte ihm eine Büroklammer, für Sprengstoff ein Kaugummi. Mehr über den Helden und seine Tricks gibt’s als Serienführer auf www.macgyver-infosite.de.

Wer’s genau wissen will: Eine englischsprachige Liste auf Wikipedia listet alle Probleme auf, die der Bastel-Papst mit bloßen Provisorien löste. „Bloß nicht nachmachen“, hieß es damals von Mutti, die angesichts schwelender Löcher im Teppichboden schon den vom Onkel geschenkten Chemie-Baukasten verwünschte. Heute sind wir gottlob erwachsen und machen’s – ätsch! – erst recht.

Beste Hilfe im Web ist die Seite www.evilmadscientist.com. Da gibt’s ganz erstaunliche Tipps: Wie man zum Beispiel einen USB-Speicherstick bastelt, der wie ein abgeschnittenes Kabel aussieht – prima, um Kollegen zu schocken. Oder wie man mit ein paar Leuchtdioden und einem Stück Tuch einen Eins-a-Halloween-Geist beschwört und einen Regenschirm als Grundlage für ein Fledermauskostümzweckentfremdet. Auch cool: Ein Minimotor verwandelt den Kopf einer Zahnbürste in einen hin und herrasenden Mini-Roboter – sehr witzig. Wer nicht selbst basteln will, guckt sich einfach die Videos an.

Weiteren Bastelspaß findet man auf den Seiten www.bauanleitungen.net (deutsch) oder beim englischsprachigen Make-Magazin www.makezine.com. Für Einsteiger interessant ist www.expli.de, das dem User mit allerlei Anleitungen von „Autoreifen wechseln“ bis „Weißbier richtig einschenken“ bei Alltagsproblemen zur Seite steht.

Ein schönes Blog zum Thema ist übrigens „… this is a lovely werkstattbuch“ auf http://lovelywerkstattbuch.wordpress.com – weil es seine Anleitungen hübsch in kleine Falt-Büchlein zum Ausdrucken verpackt